2 Elb-Sandsteingebirge

Vom 09.08. bis 11.08. verbringen wir Zeit im Elbsandsteingebirge. In dieser Zeit wohnen wir in der Nähe von Pirna. Unser Hotel haben wir in Kreischa – das Pilgrims Inn. Der Ort ist ganz im Gegensatz zu seinem Namen ganz ordentlich. Die graue Ex-DDR Patina ist an den meisten Stellen verschwunden und auch die Menschen ziehen sich farbenfroher an als noch vor 10 Jahren.

Info aus Wikipedia:

Das Charakteristische dieses stark zerklüfteten Felsengebirges ist sein außerordentlicher Formenreichtum auf engstem Raum. Einmalig unter den mitteleuropäischen Mittelgebirgen ist der ökologisch bedeutsame ständige Wechsel von Ebenen, Schluchten, Tafelbergen und Felsrevieren mit erhalten gebliebenen geschlossenen Waldbereichen. Die Vielfalt der unterschiedlichen Standorte mit jeweils eigenen Verhältnissen in Bezug auf Boden und Mikroklima haben eine enorme Artenvielfalt hervorgebracht. Allein die Vielfalt der vorkommenden Farne und Moose wird von keiner anderen deutschen Mittelgebirgslandschaft erreicht.

Das Auftreten des Elbsandsteins und damit des Elbsandsteingebirges steht im Zusammenhang mit den großräumigen Ablagerungen eines ehemaligen Meeres in der Oberkreide. Auf sächsischer Seite spricht man von der Elbtalkreide, die sich auf einem Gebiet zwischen Meißen-Oberau im Nordwesten über Dresden und Pirna bis in die Sächsische Schweiz erstreckt und in Form von Sandsteinen, Plänern und weiteren Gesteinen sowie an ihrer Basis mit Grundschottern (Basalkonglomerate) älterer Herkunft auftritt. Einige Erosionsrelikte zwischen Reinhardtsgrimma über Dippoldiswalde und Tharandter Wald bis Siebenlehn bilden südlich von Dresden isolierte Vorkommen. Sie sind hauptsächlich durch Sandsteine gekennzeichnet.

Auf böhmischer Seite setzten sich die Sandsteinablagerungen fort und stellen einen Teil der Nordböhmischen Kreide dar. Die Kreidesedimente des Zittauer Beckens werden auf Grund ihrer regionalgeologischen Zusammenhänge der Nordböhmischen Kreide zugeordnet. Die Sedimentabfolgen aus dem Kreidemeer lassen sich in weiteren Landschaftsräumen Tschechiens bis nach Mähren verfolgen. Zusammen bilden diese Ablagerungen die Sächsisch-Böhmische Kreidezone. In der tschechischen Geologie wird die Elbtalkreide als ein Ausläufer des Böhmischen Kreidebeckens beschrieben.

Kurzum – die Landschaft an der Elbe ist unglaublich schön, die Felsen sind beeindruckend steil und zerklüftet. Es ist zwar kitschig, hier die Bastei zu zeigen, aber das Bild bringt es ganz gut auf den Punkt – von dieser Art Felsen gibt es hier wirklich viele.

Am ersten Tag wandern wir also auf der Nordseite der Elbe.

Am zweiten Tag besuchen wir Dresden. Zuerst suchen wir uns einen Parkplatz im östlichen Ende der Hop-On-Hop-Off Tour eines Unternehmens. Dann fahren wir in die Innenstadt. Dabei erklärt der Busfahrer auf launige Art, was es alles zu sehen gibt und erklärt diverse Anekdoten aus Dresden – z.B. dass ein Apotheker hier das Sprudelwasser erfunden hat, was es mit dem Porzellanschloss auf sich hat und wie das Porzellan in Butter eingegossen aus Asien nach Dresden verschickt wurde.

Dann machen wir uns zu Fuss auf den Weg in Dresden.

Hier ein Bild von Benni auf der Kuppel der Frauenkirche

Und ein paar weitere Eindrücke

Am 11.08. wollen wir eine Wanderung am Felsenlabyrinth machen. Nach einer kleinen Irrfahrt bis in die Tschechei kommen wir schliesslich am gewünschten Startpunkt in Leupoldishain an. Die Wanderung ist angenehm und führt durch ein Felsenlabyrinth sowie einen schönen Aussichtspunkt – den Napoleonsstein.

Morgen geht es nach dem Frühstück weiter in Richtung Mecklenburg. Eine 4-5 stündige Fahrt liegt vor uns und wir hoffen auf eine angenehme Verkehrslage.